Ohne Atemnot aufs Siegertreppchen beim Halbmarathon in China

Airnergy News

Ganz ohne Atemnot hat Marion Haigis aus Heilbronn bei einem Halbmarathon auf der chinesischen Mauer das Siegertreppchen erreicht. Tägliches Training in den Weinbergen und tägliche Airnergy-Atemanwendungen haben sie für genau 21.0975 Kilometer mit genau 9168 Stufen fit gemacht. Die 47-jährige Heilpraktikerin ist damit die halbe Strecke des Great Wall Marathon in China gelaufen, der für Läufer als eine der schwersten Herausforderungen der Welt gilt.

 

 

 

 

 

 

„Die Atemanwendungen habe ich immer bis in die Zehen gespürt. Während des Trainings bin ich kein einziges Mal in Atemnot gekommen. Ich hatte keine Zipperleinchen und Null Muskelkater“ erzählt die bis vor einigen Monaten noch völlig unsportliche Frau. In China bin ich locker und leicht durchs Ziel gekommen.

 

Um meinen Schülern in der Deutschen Paracelsus Schule in Heilbronn, deren Schulleiterin ich bin zu beweisen, dass Unmögliches möglich ist, dass man alles schaffen kann, wenn man mit Fleiß und Disziplin ran geht, beschloss ich einen Halbmarathon auf der Chinesischen Mauer zu laufen.

 

Meine Schüler, alles Heilpraktiker/innen und Heilpraktiker/innen für Psychotherapie haben auf ihrem lehrreichen Weg an unserer Schule bis zu ihrer Prüfung auf dem Gesundheitsamt auch eine Art Marathon vor sich, und ich wollte ein Vorbild sein.

 

Am 5.September 2009 startete zum 13. Mal der internationale Marathon auf der Chinesischen Mauer. Nördlich von Peking in Jinshanling, wo der Marathon am Morgen des 5. September stattfand, kamen wir nach einer zweistündigen Fahrt mit zwei vollen Reisebussen an. Zirka 120 Läufer - Deutsche, Österreicher, Italiener, Chinesen, Amerikaner, Schweizer, Franzosen und Holländer. Das Wetter meinte es gnädig mit uns, es war ein relativ kühler Tag für die dortigen Verhältnisse.

 

Der Lauf auf der Mauer war perfekt organisiert: Die Verpflegungsstationen, insgesamt vier Stück, wurden von chinesischen Mitarbeitern nachts bzw. am frühen Morgen aufgebaut. Stühle, Tische, Sonnenschirme, Liegen, Essen, Getränke, weit über 100 Pokale - einfach alles war in mühevoller Arbeit auf die Mauer geschleppt worden! Für den Notfall standen zwei Ärzte bereit.

 

Pünktlich um 9:00 Uhr fiel der Startschuss und die der Große Lauf begann.

Ich reihte mich ganz hinten ein, wollte nicht überrannt werden.

Ich dachte: Ich laufe mein eigenes Tempo, so wie bei meinem Training zu Hause. Mein Training habe ich kurz nach Weihnachten 2008 als absolut unsportliche Frau begonnen. Es bestand aus einem täglichen Lauf auf unseren Wartberg in Heilbronn, genau 5.800 Stufen und regelmäßigen Airnergy-Atemanwendungen; zweimal täglich 21 Minuten, morgens und abends.

 

Die Atemanwendungen habe ich immer bis in die Zehen gespürt. Sie haben dazu geführt, dass ich vom ersten Tag meines Trainings kein einziges Mal in Atemnot gekommen bin, Null Muskelkater und auch sonst keine Zipperleinchen hatte.

 

Da ich den Halbmarathon lief, lagen mehr als 21 km mit genau 9.169 Stufen vor mir. Und diese Strecke bestand ausschließlich aus Stufen! Die unterschiedlichsten Stufen, die man sich vorstellen kann: Ganz flache, ganz hohe, ganz zerbröselte, manchmal musste man sogar auf allen Vieren krabbeln.Stufen - zum Teil 60 cm hoch, zum Teil blanker Felsen. Sogar eine wackelige Metallleiter musste man bezwingen, die aus dem Fenster eines Wehrturmes führte. Sehr abenteuerlich!

 

Dieser Marathonlauf in China ist der einzige, bei dem ausschließlich auf der Mauer gelaufen wird. Es gibt kein Zeitlimit. Der Streckenverlauf war so eine Art Ypsilon mit 3 Kontrollpunkten die man bei dem Halbmarathon zweimal passieren musste und bei dem ganzen Marathon viermal. Die Kontrollpunkte waren auch gleichzeitig die Verpflegungsstationen mit Keksen, Bananen, Elektrolytgetränken, Wasser und Cola - je nach Geschmack.

 

Als ich die erste Hälfte meines Laufes geschafft hatte, war mir bewusst:

"Die gleiche Strecke noch einmal - ja, das schaffe ich locker! Mir ging es gut, ich kam nie außer Puste, keine Muskelschmerzen, keine Wadenkrämpfe - einfach genial. Es war ein unvergessliches Erlebnis! Ich fühlte mich so glücklich und frei, ich war eins mit der Mauer, war eins mit allen Läufer/innen, war eins mit der ganzen Welt! Ich musste ehrlich manchmal vor lauter Glück mit den Tränen kämpfen.

 

Und als ich dann glücklich ins Ziel kam, erfuhr ich vom Organisator Wichart

Hölscher: "Du bist eine Siegerin!" Ich erreichte den 3. Rang. Es war für mich ein Wunder, denn noch vor neun Monaten war ich die unsportlichste Frau, die man sich vorstellen kann.

 

 

Übrigens: Jeder kann diese Sportreise über Studiosus München buchen. Es ist ein Abenteuer, aber das ist es wert.“

 

(Marion Haigis, Heilbronn)

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